Was ist das PGI-Dateiformat?
Eine .pgi-Datei ist eine binäre Metadatendatei, die mit Videoaufzeichnungssystemen von Unternehmen wie Panasonic, Canon und JVC verknüpft ist. Eine .pgi-Datei enthält Informationen über ein Video, wie Titel, Dauer und Zeitstempel der Aufnahme. Diese Datei wird mit einem Satz von Begleitdateien geliefert und ist darauf ausgelegt, diese zu ergänzen - dazu gehören Dateien im .mod-Videoformat und .moi-Indexdateien, die von SD- und HDD-Camcordern für Endverbraucher aus den Mitte der 2000er Jahre generiert wurden.
In den meisten Fällen ist eine .pgi ein Sidecar-Index - sie speichert Metadaten über eine begleitende .mod-Datei, enthält aber selbst keine Videodaten. Im „Long Record Mode“ (der von einigen Canon-Camcordern für längere Aufnahmesitzungen verwendet wird) können .pgi-Dateien stattdessen als einzelne MPEG-2-Videosegmente fungieren, die für eine vollständige Wiedergabe zusammengefügt werden müssen.
Das .mod-Format ist ein MPEG-2 Program Stream, und die gesamte Familie - .mod, .moi und .pgi - war Standard bei Consumer-Camcordern bis etwa 2010, als AVCHD- und MP4-basierte Formate sie in den meisten Geräten ersetzten. Da .pgi ein proprietäres Format ist, das spezifisch für die jeweilige Camcorder-Firmware ist, variiert die genaue Dateistruktur zwischen den Herstellern und ist nicht öffentlich dokumentiert.
Sicherheit
RISIKO: LOWPGI ist eine binäre Sidecar-Metadatendatei, die von Consumer-Camcordern erstellt wird. Kein ausführbarer Inhalt. Sicher mit Camcorder-Software zu öffnen. Das Hauptproblem in der Praxis ist, dass die Datei ohne ihre zugehörige .MOD-Videodatei nutzlos ist - bewahren Sie beide Dateien zusammen auf.
Formatdetails
kurz gefasst- GAUSS PGRAPH Library File - db_name in unserer Datenbank bezieht sich auf die PGRAPH-Grafikbibliothek der Ökonometrie-Software GAUSS - ein völlig anderes Format (siehe db_audit_notes).
Programme zum Öffnen von PGI-Dateien
Technische Details
technische Spezifikation| Kodierung | Binär, proprietär |
| Byte-Reihenfolge | Gerätespezifisch (nicht öffentlich dokumentiert) |
| Primäre Rolle | Metadaten-Sidecar-Indexdatei zu .mod-Videoaufnahmen |
| Begleitdateien | Begleitet .mod-Videodateien und .moi-Indexdateien |
| Gespeicherte Metadaten | Videotitel, Dauer, Zeitstempel, Kapitel- und Segmentinformationen |
| Long Record Mode | Einige Canon-Camcorder schreiben .pgi-Dateien als einzelne MPEG-2 PS-Videosegmente, die zur Wiedergabe verkettet werden müssen |
| Zugehörige Marken | Panasonic (SDR/PV-Serie), Canon (DC/FS-Serie), JVC (Everio GZ-Serie) |
| Typische Größe | 1 KB - 10 MB (Metadaten-Variante); bis zu 2 GB (Long Record Mode Videosegment) |
| Ära | Mitte der 2000er bis ca. 2010 (SD-Karten- und HDD-Consumer-Camcorder) |
| Abgelöst durch | AVCHD- und MP4-basierte Camcorder-Formate, die MOD/PGI in den meisten Consumer-Kameras bis 2010 ersetzten |
| Formatspezifikation | Nicht öffentlich dokumentiert; herstellerspezifisch je nach Firmware |
| Zugehöriges Betriebssystem | Windows (Herstellersoftware für vollen Funktionsumfang erforderlich) |
| Veröffentlicht | mid-2000s (with MOD-format consumer camcorders) |
| Neueste Version | N/A (device-firmware-specific; no public versioning) |
PGI-Konvertierungen
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