Was ist das FMX-Dateiformat?
Die Datei .fmx ist ein kompiliertes, plattformspezifisches ausführbares Modul, das von Oracle Forms erstellt wurde - Oracles langjährigem Framework zur Erstellung von Front-Ends für Unternehmensdatenbankanwendungen. Eine .fmx-Datei wird vom Oracle Forms Compiler (frmcmp) aus einer Quell-Datei des Typs .fmb (Forms Module Binary) generiert und ist das, was Oracle Forms Services zur Laufzeit tatsächlich lädt und ausführt.
Da .fmx-Dateien für ein bestimmtes Betriebssystem und eine bestimmte Oracle Forms-Hauptversion kompiliert werden, muss dieselbe .fmb-Quelle für jede Zielplattform - Windows, Linux oder Solaris - separat neu kompiliert werden. Eine für Oracle Forms 12c kompilierte .fmx kann nicht unter der Forms 14-Laufzeitumgebung ausgeführt werden, und eine unter Linux kompilierte .fmx läuft nicht unter Windows. Die Datei kann nicht in ihre ursprüngliche .fmb-Quelle dekompiliert werden.
Zur Laufzeit lädt frmweb (das Forms-Servlet) die .fmx serverseitig, führt den eingebetteten PL/SQL-Trigger-Bytecode aus und rendert das Formular im Browser des Benutzers. Zugehörige kompilierte Module umfassen .mmx (kompiliertes Menümodul) und .plx (kompilierte PL/SQL-Bibliothek). Oracle Forms 14.1.2.0 wurde im Dezember 2024 veröffentlicht und setzt eine Produktlinie fort, die bis zu Oracle Forms 3 in den 1980er Jahren zurückreicht. Oracle empfiehlt APEX und Oracle JET für neue Webanwendungsentwicklungen, aber Forms bleibt in Unternehmensumgebungen weltweit aktiv im Einsatz.
Sicherheit
RISIKO: LOWFMX-Dateien sind serverseitige Artefakte; Endbenutzer führen sie niemals direkt aus. Das Risiko beschränkt sich auf Oracle-Serverumgebungen. Dateien können nicht außerhalb der Oracle Forms-Laufzeitumgebung ausgeführt werden.
Formatdetails
kurz gefasst- FileMaker Pro Plugin - FileMaker Pro verwendet .fmx (auch .fmplugin unter macOS) für Plugin-/Erweiterungs-DLLs, die im Ordner „Extensions“ abgelegt werden.
- FME Desktop Custom Transformer - FME Desktop (Safe Software) verwendet .fmx für benutzerdefinierte Transformer-Definitionsdateien (XML-basiert).
Programme zum Öffnen von FMX-Dateien
Technische Details
technische Spezifikation| Dateikodierung | Binär (proprietärer Oracle Forms kompilierter Bytecode) |
| Byte-Reihenfolge | Plattformabhängig; Little-Endian auf x86/x64 Linux und Windows |
| Kompiliert aus | Oracle Forms Quell-Datei `.fmb` unter Verwendung des Befehls `frmcmp` (Forms Compiler) |
| Versionskompatibilität | An die Oracle Forms-Hauptversion gebunden; eine `.fmx` von Forms 12c läuft nicht unter der Forms 14-Laufzeitumgebung |
| Plattformspezifität | Für jedes Ziel-Betriebssystem (Windows, Linux, Solaris) muss eine separate `.fmx` kompiliert werden; Dateien sind NICHT plattformübergreifend |
| Laufzeit-Engine | `frmweb` / `frmservlet` (Oracle Forms Services Web-Servlet) - wird nur serverseitig ausgeführt |
| Bytecode-Inhalt | Binär kodierte Layout-Deskriptoren, PL/SQL-Trigger-Bytecode (Oracle p-code), Block-/Element-Metadaten, Formular-Eigenschaftstabellen |
| Dekompilierbar | Nein - `.fmx` kann nicht in die Quell-Datei `.fmb` zurückverwandelt werden |
| Zugehörige Module | `.mmx` (kompiliertes Menümodul), `.plx` (kompilierte PL/SQL-Bibliothek) |
| Bereitstellungsmodell | Nur serverseitig; der Client erhält gerendertes HTML oder Java-Applet-Ausgaben, nicht die `.fmx`-Datei selbst |
| Sicherheit | Keine inhärente Verschlüsselung; Zugriffskontrolle erfolgt zur Laufzeit über Oracle Database-Anmeldedaten |
| Typische Dateigröße | 50 KB - 5 MB |
| MIME-Typ | application/octet-stream (kein dedizierter MIME-Typ registriert) |
| Aktuelle Version | Oracle Forms 14.1.2.0 (veröffentlicht im Dezember 2024) |
| Veröffentlicht | Oracle Forms 3.0, mid-1980s (originally as compiled Designer/2000 form) |
| Neueste Version | Oracle Forms 14.1.2.0 (December 2024) |
| Spezifikation | docs.oracle.com |
FMX-Konvertierungen
Community Q&A
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Häufig gestellte Fragen
Wie öffne ich eine FMX-Datei?
Wie kompiliere ich eine FMB zu einer FMX?
frmcmp module=myform.fmb userid=user/pass@db output_file=myform.fmx. Oder nutzen Sie das Menü „Build > Compile All“ im Oracle Forms Builder.