Warum FIT in TIFF konvertieren?
Astrofotografen exportieren FITS in 16-Bit-TIFF, um Bilder in Standard-Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop oder GIMP zu bringen, die FITS nicht nativ lesen können. Ein 16-Bit-TIFF behält die für Stretching, Farbabgleich und Rauschunterdrückung erforderliche Farbtiefe bei, ohne den Dynamikumfang der rohen FITS-Aufnahme zu verwerfen - ein 8-Bit-Export wirft etwa die Hälfte dieser Informationen weg.
Wie man FIT in TIFF konvertiert
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Öffnen Sie die .fit-Datei, wählen Sie eine Skalierungsfunktion (Linear, Log oder Square Root) und passen Sie die Schieberegler für Schwarz-/Weißpunkt an, verwenden Sie dann „File > Export as TIFF“ und wählen Sie vor dem Speichern 16-Bit pro Kanal.
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Öffnen Sie die .fit, stellen Sie den Anzeige-Stretch im Menü „Scale“ ein und gehen Sie dann zu „File > Save Image > TIFF“, um die aktuelle Ansicht zu exportieren.
Über diese Formate
Eine .fit-Datei ist ein FITS-Bild (Flexible Image Transport System) - das wissenschaftliche Standarddatenformat, das von Teleskopen, Astrofotografie-Kameras und Forschungsarchiven seit 1981…
.FIT-Details öffnen →Eine TIFF-Datei ist ein Bild im Tagged Image File Format - der Standard für gescannte Dokumente, Faxe und Archivfotos. Sie lässt sich ohne zusätzliche Software unter Windows (Fotos-App) und…
.TIFF-Details öffnen →Qualität & worauf zu achten ist
- Exportieren Sie immer als 16-Bit-TIFF - ein 8-Bit-Export verwirft etwa die Hälfte der in den FITS-Daten erfassten Tonwertinformationen.
- Vor dem Export muss ein Stretch angewendet werden; wird dies übersprungen, erscheint das TIFF schwarz oder überbelichtet, da die rohen Pixelwerte weit außerhalb des normalen Anzeigebereichs liegen.
- FITS-Header-Metadaten (Teleskop, Belichtung, Koordinaten) werden nicht in das TIFF übernommen; behalten Sie die ursprüngliche
.fit, wenn diese Informationen benötigt werden.